FORTSCHREIBUNG des ÖRTLICHEN RAUMORDNUNGSKONZEPTES

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Gemäß Tiroler Raumordnungsgesetz 2022 (TROG) hat die Gemeinde spätestens bis zum Ablauf des zehnten Jahres nach dem In-Kraft-Treten des Örtlichen Raumordnungskonzeptes bzw. der Fortschreibung des Örtlichen Raumordnungskonzeptes dessen (weitere) Fortschreibung zu beschließen und der Landesregierung zur aufsichtsbehördlichen Genehmigung vorzulegen. Die Fortschreibung hat für das gesamte Gemeindegebiet zu erfolgen. Die Marktgemeinde Völs hat die 2. Fortschreibung des Örtlichen Raumordnungskonzeptes bereits beauftragt und befindet sich inmitten des Planungsprozesses.

Das örtliche Raumordnungskonzept ist gemäß TROG 2022 zu überarbeiten und gemäß Planzeichenverordnung graphisch bzw. digital zu erfassen. Der Ziel- und Maßnahmenkatalog ist zu aktualisieren und inhaltlich den Bestimmungen des TROG 2022 anzupassen. Im örtlichen Raumordnungskonzept sind unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bestandsaufnahme und der Daten der Baulandbilanz grundsätzliche Festlegungen über die geordnete räumliche Entwicklung der Gemeinde im Sinne der Ziele der örtlichen Raumordnung zu treffen. Das örtliche Raumordnungskonzept ist wiederum auf einen Planungszeitraum von 10 Jahren auszurichten.

Mit der Fertigstellung des Entwurfes ist bis zum Herbst 2024 zu rechnen. Der Entwurf des örtlichen Raumordnungskonzeptes wird dem Gemeinderat zur Beschlussfassung über die öffentliche Auflegung vorgelegt. Nach Beschlussfassung im Gemeinderat wird der Entwurf der Fortschreibung durch sechs Wochen hindurch zur öffentlichen Einsichtnahme im Marktgemeindeamt Völs aufgelegt und der Bevölkerung in einer öffentlichen Gemeindeversammlung vorgestellt.

Der Zeitpunkt der öffentlichen Auflegung wird in der Tiroler Tageszeitung, auf der Homepage der Marktgemeinde Völs und in den Gemeindeanschlagkästen kundgemacht. Jedermann steht das Recht zu, bis spätestens einer Woche nach dem Ablauf der Auflegungsfrist eine schriftliche Stellungnahme zum Entwurf abzugeben

Nach Ablauf der Auflegungsfrist wird der Entwurf samt den eingelangten Stellungnahmen wiederum dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.

Nach Beschlussfassung im Gemeinderat wird die Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzeptes mit den erforderlichen Unterlagen der Tiroler Landesregierung zur aufsichtsbehördlichen Genehmigung vorgelegt.

18.06.2024